Härterei gesucht?
Wir sind Ihr Experte für die Wärmebehandlung im Plasma

Sie sind auf der Suche nach einem versierten Partner für die Oberflächenbehandlung? Als erfahrene Härterei stehen wir unseren Kunden mit Sachverstand und Engagement zur Verfügung. Nachfolgend informieren wir Sie in aller Kürze über die Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung und die besonderen Vorteile der von uns genutzten Verfahren. Ihre Fragen rund ums Härten können Sie natürlich jederzeit telefonisch oder via Kontaktformular an uns richten – die Mitarbeiter unserer Härterei beraten Sie gern. 

 

Stahl härten: Mögliche Verfahren und ihre Besonderheiten

Einsatzhärten, Vakuumhärten, Nitrieren – das alles sind bekannte Härteverfahren, die dem behandelten Stahl zu einer widerstandsfähigeren Oberfläche verhelfen. Unsere Härterei erklärt, wie sich die gängigen Verfahren voneinander unterscheiden.

Einsatzhärten: Das Einsatzhärten besteht aus drei Behandlungsschritten – dem Aufkohlen, Härten/Abschrecken und Anlassen. Beim Aufkohlen diffundiert Kohlenstoff unter hohen Temperaturen (880 °C bis 950 °C) in das Werkstück. Anschließend wird das Härtegut abgeschreckt (= Härten) und erneut erwärmt (= Anlassen), um Spannungen im Material abzubauen. Geeignet ist das Verfahren insbesondere für Stähle mit verhältnismäßig niedrigem Kohlenstoffgehalt.

Vakuumhärten: Beim Vakuumhärten wird das Härtegut im Vakuum erwärmt und anschließend mittels Stickstoff unter hohem Druck abgeschreckt. Anwendung findet das Verfahren bevorzugt für Aufgabenstellungen, die nach einer verzugsarmen Qualität verlangen. Legierte und hochlegierte Werkzeugstähle sowie martensitische Edelstähle eignen sich optimal für die Wärmebehandlung im Vakuum.

Glühen: Beim Glühen wird das Werkstück auf eine bestimmte Temperatur erwärmt, diese Temperatur für eine bestimmte Zeit gehalten und das Material anschließend wieder auf Raumtemperatur abgekühlt. Je nach gewünschter Werkstoffeigenschaft greift man dabei auf eine der zahlreichen Verfahrensvarianten zurück, darunter zum Beispiel das Weichglühen, Spannungsarmglühen und Rekristallisationsglühen.

Vergüten: Das Vergüten von Stahl ist ein rein thermisches Verfahren, das sich aus den Arbeitsschritten Härten, Abschrecken und Anlassen zusammensetzt. Beim Anlassen im Zuge des Vergütens werden deutlich höhere Temperaturen erzeugt als zum Beispiel beim Einsatzhärten. Dadurch erhält das Material eine besonders zähe Qualität, die insbesondere bei dynamisch beanspruchten Bauteilen von Vorteil ist. 

Nitrieren: Bei dieser Form der Wärmebehandlung wird die Oberfläche eines Werkstücks durch den Einsatz von Stickstoff gehärtet. Durch den Stickstoff bildet sich im Material eine harte und korrosionsbeständige Verbindungsschicht. Nitriert werden kann entweder in einer Ammoniak-Atmosphäre bei leichtem Überdruck (Gasnitrieren), im Salzbad (Badnitrieren) oder in einer ionisierten Gasatmosphäre (Plasmanitrieren). Aufgrund der zahlreichen Vorteile, die das Nitrieren im Plasma gegenüber Bad- und Gasnitrieren bietet, hat unsere Härterei sich auf die Oberflächenbehandlung durch dieses Verfahren spezialisiert.

Nitrocarburieren: Der kombinierte Einsatz von Stickstoff und einer begrenzten Menge Kohlenstoff ist charakteristisch für das Härten durch Nitrocarburieren. Un- und niedriglegierte Stähle mit geringen Kohlenstoffgehalten erhalten durch das Verfahren eine besonders dicke, widerstandsfähige und zähe Verbindungsschicht. Auch diese Behandlung kann im Salzbad, in Ammoniakatmosphäre bei Überdruck und im Plasma durchgeführt werden.

 

Plasmanitriertechnik Dr. Böhm: Unsere Erfahrung als Härterei

Seit 1996 sind wir Ihr Ansprechpartner in allen Fragen der Wärmebehandlung durch Plasmanitrieren, Plasmanitrocarburieren und Oxidieren. Kunden aus Maschinen-, Fahrzeug- und Werkzeugbau vertrauen auf die Expertise unserer Härterei. 

Als Unternehmen verfügen wir über folgende Zertifikate:

 

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